Nachhaltigkeit und Synergie – wesentliche Grundsätze der Vermögensbewertung

Mit dem "Neuen Kirchlichen Finanzmanagements" (NKF) kommt die Bewertung des gesamten Vermögens sowie aller Verbindlichkeiten der Kirche auf die Verwaltungen zu. Vor der Bewertung steht aber zunächst die Erfassung der Vermögensobjekte.

Was ist dabei alles zu bewerten? Angefangen bei den Flurstücken bis hin zu den beweglichen Inventaren – Bestandskataster dienen hier als wertvolle Grundlage. Diese werden mit der Vermögensbewertung neu aufgebaut und um die jeweiligen Informationen ergänzt. So stehen sie allen Anwendern auch über die Bewertung hinaus nachhaltig zur Verfügung.  Für angrenzende Aufgaben wie das Facility Management existiert somit bereits ein solider Datenbestand der sukzessive ausgeweitet wird.

Um das kircheneigene Vermögen zu bewerten, gibt es eine Vielzahl von Verfahren. Neben der Verwendung der tatsächlichen Anschaffungskosten kann auf Ersatzwertverfahren beispielsweise dem Sachwert-, Ertragswert-, Vergleichswert- oder Versicherungswertverfahren zurückgegriffen werden. Über die Abbildung der historischen Wertentwicklung sind neben den Abschreibungen auch nachträgliche Anschaffungskosten, Baumängel oder sonstige Zu- und Abschläge bis zum Bewertungsstichtag zu erfassen.

Die Software ARCHIKART ist genau auf diese Herausforderungen abgestimmt. Sie passt sich den individuellen Anforderungen der jeweiligen Bewertungsricht­linie sowie den Spezifika der jeweiligen Buchhaltung an. Die integrierten Berichte dienen der Dokumentation für die Rechnungsprüfung.

Mittels entsprechender Schnittstellen können die in ARCHIKART generierten Anlagegüter direkt in die Anlagenbuchhaltung übertragen und dort direkt weiterverarbeitet werden. Die in ARCHIKART generierte Anlagenummer bildet die nachhaltige Verbindung zwischen Buchhaltung und Kataster. Über die bidirektionale Schnittstelle zur Anlagenbuchhaltung ist es möglich, auch die künftige Wertentwicklung einer Anlage in ARCHIKART fortzuschreiben. Für die künftigen Jahresabschlüsse ist damit ein entsprechender Grundstein gelegt, der den Abgleich zwischen Bestandskataster und Anlagenbuchhaltung gewährleistet.